Das neue iPhone 7…was für den Fotografen?

NewYork - Rain - Fine Art Printing

Der Produktzyklus von Apple macht es einem ja nicht gerade schwer. Also jeden September grüßt das Murmeltier/iPhone. Aber trotzdem ist man doch jedes Mal gespannt wie ein Flitzebogen auf die neue Version. Und obwohl die neuen Features meistens, nicht immer, marginal sind, werden diese von Apple stilvoll und mit aller Marketingperfektion vorgestellt. Gibt es eigentlich sonst ein Produkt, dass so präsentiert wird? Glaube nicht, aber warum? Ich finde es genial, diese Shows und Präsentationen.

So genug geschwätzt, was gibt’s neues? Einiges. Apple hat es auf 10 Verbesserungen angesetzt, ich gehe jetzt mal auf ein paar ein, wobei diese sich hauptsächlich an Fotografen/Fotoenthusiasten richten.

Kamera! Klar, was sonst.

iPhone7: Das, ich nenn es jetzt mal kleine, iPhone7 hat eine neue Kamera bekommen, dass Flagschiff Plus sogar gleich zwei.

Bei beiden gleich ist die Weitwinkelkamera mit 12MP Kamera und einer f/1.8 Blende. Das Ganze ist bildstabilisiert und basiert auf sechs Elementen.

Beim iPhone7 Plus kommt dann noch ein „Teleobjektiv“ dazu. Durch die beiden Kameras hat man dann einen 2x optischen Zoom und erst ab da, kommt der digitale Zoom zum Einsatz. Man hat jetzt also in der Tat einen richtigen Zoom im iPhone.

Grandios? Na immerhin gibt es jetzt die Möglichkeit zwei Brennweiten zu nutzen, was schon mal nicht ganz so schlecht ist und was vor einigen Jahren vermutlich nur eine Traumvorstellung von vielen war.

Innovativ? Nein nicht wirklich. Bereits andere Smartphone-Hersteller arbeiten mit einem Dual-Kamera-System. Wobei das System von Huawei nicht auf die Brennweite ausgelegt ist, sondern auf zwei Sensoren.

Spielerei? Nein, ganz und gar nicht. So wird die „Immerdabei-Kamera“ (und das ist ein Handy wirklich) zu einer sehr guten Kamera. Man hat hier nicht mehr irgendeinen optischen Zoom, sondern zwei vollwertige Brennweiten.

Intelligenter Bildsignalprozessor

Apple lässt sich ja nicht lumpen und hat den Bildsignalprozessor gleich mit neu entwickelt. Intelligenter Bildsignalprozessor nennt sich das Ganze und dadurch ergeben sich weitere Vorteile wie z. B. schneller Autofokus, Tone Mapping und beim Weißabgleich.

Schärfentiefe-Effekt

Keine Ahnung was ich davon halten soll. Hier will man im Prinzip per Software und den zwei Kameras bei Portraits oder Nahaufnahmen einen unscharfen Hintergrund (Bokeh) erzeugen. Die gezeigten Bilder sahen auf den ersten Blick nicht schlecht aus, aber das hat nichts zu heißen. Wird sich in der Realität zeigen, ob dieses Feature was kann oder nicht.

Display

Noch schärfer? Nein, geht nicht, aber der Farbumfang wurde deutlich erhöht und die Helligkeit. Die Helligkeit wurde um 25% erhöht, was bei Tageslicht und an sehr sonnigen Tagen bestimmt dem User sehr entgegenkommt. Dazu kommt der größere Farbumfang. Man spricht hier vom gleichen Farbraum wie es die Filmindustrie verwendet, dem DCI-P3 Farbraum

Na ganz ehrlich, da freu ich mich jetzt schon darauf das iPhone7 Plus in der Hand zu halten und zu staunen. Die Displays aktueller Smartphones sind ja schon irgendwie der Knüller mit toller Schärfe und eigentlich immer tollen Farben. Wenn jetzt aber noch der Farbumfang erhöht wird, dann steigert das, die Freude und Produktivität vieler Fotografen etc. um einiges.

RRRRaaawwww

Ja Apple gibt uns Fotografen endlich die RAW-Dateien und wir können uns austoben bis der Arzt kommt… im Prinzip. Die Frage ist, was kann man aus solchen RAW-Dateien von so einem „kleinen“ Sensor erwarten? Vermutlich nicht all zu viel. Dynamikumfang, Bildrauschen etc. haben ihr Limit und man darf keine Wunder erwarten. Spannend wird es aber trotzdem sein und man kann seiner kreativen Ader hier trotzdem freien Lauf lassen. Man will ja nicht alles dem Bildsignalprozessor von Apple überlassen. Nur weil ein intelligenter Prozessor das JPEG so schön findet, muss es lange noch nicht meinem Geschmack entsprechen. Dann brauchen wir nur noch eine Lightroom Lösung für iOS.

Fazit

Ich denke, man muss kein Hellseher sein, um zu sehen, dass die Smartphone-Hersteller es auf die Pocketcams und Point-and-Shoot Kameras abgesehen haben. Die Smartphones werden diese kleinen Cams auch früher oder später gänzlich ersetzen, gar keine Frage. Für die meisten Menschen reicht eine Smartphone-Kamera heutzutage völlig aus, um Bilder vom Urlaub und sonstigen Events zu machen. Ich selber habe jetzt schon mit Kameras quer durch die ganze Bandbreite Bilder gemacht und ich bin immer wieder beindruckt, was diese kleinen Kameras und Sensoren leisten können. Klar kommen Sie schneller an ihr Limit, aber dafür gibt es ja auch noch die „richtigen“ Kameras. Und auf die werden Fotografen und Hobby-Fotografen nie verzichten. Ganz im Gegenteil, ich sehe die Smartphones als Ergänzung zu meinem Hobby.

Ob ich mir ein iPhone 7 hole? Nein, aber ein iPhone 7 Plus. Warum? Weil mich die neue Technologie einfach reizt, damit zu spielen und in den Alltag zu integrieren.

Saal Digital – Hartschaumplatte

Saal Digital – Hartschaumplatte

Druck auf einem größeren Medium geht halt selber nicht wirklich. Deshalb bin ich gerade auf der Suche nach einem guten, zuverlässigen Anbieter größerer Prints. Da ich bereits Erfahrung mit Saal Digital hatte (aber nur mit kleineren Formaten), dachte ich, warum nicht mal was Größeres versuchen? Also habe ich mir mal zum Test eine Hartschaumplatte 70cm x 120cm von meiner New Yorker Skyline bestellt.

Bestellablauf

Ich habe früher schon die ein oder anderen Bilder bei Saal Digital drucken lassen und kenne daher ihre Software bereits. Kein Hexenwerk. Software installieren und schon kann es losgehen. Selbsterklärend führt einen die Software durch den Bestellvorgang.

Ich habe mich für die Hartschaumplatte in 5mm mit Profil-Aufhängung entschieden. Bei 70cm x 120cm geht 5mm, meiner Meinung nach, noch sehr gut. Bei größeren Abmessungen würde ich wohl auf 10mm übergehen.

Warum ich mich für die Hartschaumplatte entschieden habe? Zum einen der Preis und zum anderen die matte Oberfläche. Steh halt einfach auf matt. Und der Preis bei der Größe ist mit 105€ noch relativ erschwinglich.

Lieferzeit + Verpackung

Die Bestellung habe ich am 17.07.16 aufgeben, versandt wurde das Bild am 20.07.16 und erhalten habe ich es am 21.07.16.

Wie auf dem folgenden Bild zu sehen ist, wurde das Bild sehr gut und hochwertig verpackt. Keine Ecke oder Kante war der Gefahr ausgesetzt beschädigt zu werden.

Qualität

Die Druckqualität ist meiner Meinung nach sehr gut. Auch nach mehrmaligen „pixelpeepen“ habe ich keinerlei Fehler auf der Oberfläche gefunden….wie ich es auch eigentlich erwartet habe. Obwohl die Skyline an sich nicht 100% scharf fotografiert wurde, Schande über mein Haupt, bin ich mit der gedruckten Schärfe mehr als zufrieden. Da dieses Bild bzw. bei der Größe die Wirkung erst bei einem etwas größeren Abstand eintritt, kommt es auf die Schärfe auch hier nicht 100% an.

Fazit:

Alles in allem bin ich mit der Bestellung bzw. dem Bild sehr zufrieden. Die Qualität passt, der Preis ist meines Erachtens in Ordnung und die Lieferzeit von nur wenigen Tagen ist überragend.

Würde ich wieder bestellen? Fine Art Printing auf großen Großenabmessungen würde ich jederzeit wieder bei Saal Digital bestellen.

http://www.saal-digital.de

Fine Art Printing – die Anfänge

Street Art Fine Art Printing

Fine Art Printing mit dem SC-P600

Nach dem ich mir noch vor Weihnachten einen Epson SC-P600 (http://amzn.to/2dHrOpK) zugelegt habe, bin ich jetzt so richtig auf den Geschmack des Fine Art Printing gekommen. Zum Glück hatte ich noch (ebenfalls kurz vor dem Fest) eine Aktion bei Calumet mitgenommen. Dort gab es das Brilliant Museum Satin Matte Natural DIN A3 im Angebot. Bin eh gerade am Papier testen und bin für jeden Tipp, Erfahrung etc. dankbar. Im Moment nutze ich Tecco und das bereits o. g. Brilliant Museum Papier.

Ja ich habe dann die letzten Tage dann etwas genutzt um das ein oder andere Bild von mir auf Papier zu bringen. Ist gar nicht so einfach, aber man muss sich, wie mit allem neuen, einfach ein wenig damit beschäftigen. Und, dem Internet sei Dank, gibt es auch einige Fachkundige Leute im Internet, die bereit sind ihr Wissen zu teilen.

Vorab, ich drucke die Bilder direkt aus Lightroom und bin total happy mit dieser Lösung. Darauf gebracht hat mich ein Vortrag von Patrick „Paddy“ Ludolph (http://neunzehn72.de/) auf dem ersten Fine Art Print Club treffen in Karlsruhe. Danke ebenfalls an Thomas Adorff (http://www.thomas-adorff.de/) der dieses Treffen organisiert hat.

Ja Paddy hat dort seinen „Print-Workflow“ vorgestellt und diesen habe ich eigentlich einfach so übernommen. Klar hier und da ein wenig angepasst, je nach Geschmack eben.

Wichtig ist eben, die Profile und Vorgaben (Richtwerte) der Hersteller zu nehmen um möglichst wenig Ausschuss zu produzieren (kann ja recht teuer werden….dieser Ausschuss). Wer aber keine Fehler macht, kann auch nichts dazu lernen.

Das Highlight beim Fine Art Printing ist aber der Moment, wenn man das fertige Bild in den Händen hält. Durch das hochwertige Fine Art Papier erhält das Bild eine ganz andere Wertigkeit und zum Teil auch eine ganz andere Stimmung. Das macht das Fine Art Printing so spannend und wertet die Fotografie um einiges auf.

New York - Fine Art Printing
Street Art Fine Art Printing