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Tagebuch #003

Tagebuch #003

Tagebucheintragung #003 – Daniel Gaisbauer Art

Wieder eine Woche vorbei und in diesem Fall eine Woche Urlaub vorbei. Die Zeit vergeht so schnell, unglaublich. Konnte aber einige Sachen erledigen und Vorbereitungen für die kommenden Shootings treffen. Dazu hatte ich am Donnerstag ein Fitness Shooting mit Inga. Tolles Model! Die Zusammenarbeit hat richtig Spaß gemacht. Gerne wieder. Dazu aber später mehr.

App/Software der Woche:

Ganz klar….ne nicht ganz klar. Habe zwei Tipps die mir, also mir persönlich, sehr vor und nach den Shootings von immenser Hilfe sind:

Zum einen ist es vor den Shootings die Software set.a.light 3D von Elixxier. Damit könnte ihr euch Licht Setups zusammenstellen und gleichzeitig die Auswirkungen auf das Model sehen. Also das Programm berechnet euch das alle und ihr seht sofort in real time wie sich das Licht auf eurem Model verändert, wenn ihr die Lichtquelle verändert, einen anderen Modifier verwenden oder oder oder. Geile Sache, kann ich jedem nur empfehlen.

Link: http://bit.ly/Elixxier_Licht

Zum anderen ist es für mich immer noch ne kleine Wunderwaffe. Das Beauty Retouch Panel für Photoshop CC. Klein, handlich, schnell und macht „fast“ alles was ich benötige um meine Portraits zu bearbeiten. Legt blitzschnell Ebenen an, kopiert Ebenen und macht noch vieles mehr.

Link: http://bit.ly/beautyretouchpanel

Model of the Week:

Wie oben bereits erwähnt, hatte ich am Donnerstag ein Shooting mit Inga. Thema/Motto war Fitness. Wir hatten eine richtig gute und lockere Atmosphäre im Studio und am Ende über 400 Bilder im Kasten. Die Posen kamen bei ihr wie aus der Pistole geschossen, war echt verblüfft, da sie wohl erst vor kurzem mit dem Modeln angefangen hat. Da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht.

Link zur Facebook-Seite: https://www.facebook.com/modelingalisa

Learning of the Week:

Eigentlich ganz einfach aber irgendwie hat es der Mensch verlernt.

„Manchmal ist weniger einfach mehr!“

Kann man echt in allen Lebenslagen anwenden. Ob im Privaten oder der Fotografie. Nur weil uns alles Mögliche an technischem Schnickschnack zur Verfügung steht, müssen wir es nicht zwanghaft auch nutzen oder einbauen. Alles mal einfach halten und nicht immer versuchen um die Ecke zu denken. Spart einem zum einen Zeit und zum anderen Nerven.

Think about it.

Gadget/Hardware of the Week:

Grooooße Deep Octas!! Machen einfach, einfaches und tolles Licht.

Coming up next!

Am Montag geht es mit zwei Shootings in die neue Woche. Ein Business-Shooting und ein weiteres Fitness Shooting. Freu mich schon tierisch drauf und hab auch schon wieder neue Ideen, welche in diese Shootings einfließen werden.

Bis nächste Woche dann.

Gruß Daniel

PS: Vielleicht kommt nächste Woche ein Video-Tagebucheintrag. Mal schaun.

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Das neue iPhone 7…was für den Fotografen?

NewYork - Rain - Fine Art Printing

Der Produktzyklus von Apple macht es einem ja nicht gerade schwer. Also jeden September grüßt das Murmeltier/iPhone. Aber trotzdem ist man doch jedes Mal gespannt wie ein Flitzebogen auf die neue Version. Und obwohl die neuen Features meistens, nicht immer, marginal sind, werden diese von Apple stilvoll und mit aller Marketingperfektion vorgestellt. Gibt es eigentlich sonst ein Produkt, dass so präsentiert wird? Glaube nicht, aber warum? Ich finde es genial, diese Shows und Präsentationen.

So genug geschwätzt, was gibt’s neues? Einiges. Apple hat es auf 10 Verbesserungen angesetzt, ich gehe jetzt mal auf ein paar ein, wobei diese sich hauptsächlich an Fotografen/Fotoenthusiasten richten.

Kamera! Klar, was sonst.

iPhone7: Das, ich nenn es jetzt mal kleine, iPhone7 hat eine neue Kamera bekommen, dass Flagschiff Plus sogar gleich zwei.

Bei beiden gleich ist die Weitwinkelkamera mit 12MP Kamera und einer f/1.8 Blende. Das Ganze ist bildstabilisiert und basiert auf sechs Elementen.

Beim iPhone7 Plus kommt dann noch ein „Teleobjektiv“ dazu. Durch die beiden Kameras hat man dann einen 2x optischen Zoom und erst ab da, kommt der digitale Zoom zum Einsatz. Man hat jetzt also in der Tat einen richtigen Zoom im iPhone.

Grandios? Na immerhin gibt es jetzt die Möglichkeit zwei Brennweiten zu nutzen, was schon mal nicht ganz so schlecht ist und was vor einigen Jahren vermutlich nur eine Traumvorstellung von vielen war.

Innovativ? Nein nicht wirklich. Bereits andere Smartphone-Hersteller arbeiten mit einem Dual-Kamera-System. Wobei das System von Huawei nicht auf die Brennweite ausgelegt ist, sondern auf zwei Sensoren.

Spielerei? Nein, ganz und gar nicht. So wird die „Immerdabei-Kamera“ (und das ist ein Handy wirklich) zu einer sehr guten Kamera. Man hat hier nicht mehr irgendeinen optischen Zoom, sondern zwei vollwertige Brennweiten.

Intelligenter Bildsignalprozessor

Apple lässt sich ja nicht lumpen und hat den Bildsignalprozessor gleich mit neu entwickelt. Intelligenter Bildsignalprozessor nennt sich das Ganze und dadurch ergeben sich weitere Vorteile wie z. B. schneller Autofokus, Tone Mapping und beim Weißabgleich.

Schärfentiefe-Effekt

Keine Ahnung was ich davon halten soll. Hier will man im Prinzip per Software und den zwei Kameras bei Portraits oder Nahaufnahmen einen unscharfen Hintergrund (Bokeh) erzeugen. Die gezeigten Bilder sahen auf den ersten Blick nicht schlecht aus, aber das hat nichts zu heißen. Wird sich in der Realität zeigen, ob dieses Feature was kann oder nicht.

Display

Noch schärfer? Nein, geht nicht, aber der Farbumfang wurde deutlich erhöht und die Helligkeit. Die Helligkeit wurde um 25% erhöht, was bei Tageslicht und an sehr sonnigen Tagen bestimmt dem User sehr entgegenkommt. Dazu kommt der größere Farbumfang. Man spricht hier vom gleichen Farbraum wie es die Filmindustrie verwendet, dem DCI-P3 Farbraum

Na ganz ehrlich, da freu ich mich jetzt schon darauf das iPhone7 Plus in der Hand zu halten und zu staunen. Die Displays aktueller Smartphones sind ja schon irgendwie der Knüller mit toller Schärfe und eigentlich immer tollen Farben. Wenn jetzt aber noch der Farbumfang erhöht wird, dann steigert das, die Freude und Produktivität vieler Fotografen etc. um einiges.

RRRRaaawwww

Ja Apple gibt uns Fotografen endlich die RAW-Dateien und wir können uns austoben bis der Arzt kommt… im Prinzip. Die Frage ist, was kann man aus solchen RAW-Dateien von so einem „kleinen“ Sensor erwarten? Vermutlich nicht all zu viel. Dynamikumfang, Bildrauschen etc. haben ihr Limit und man darf keine Wunder erwarten. Spannend wird es aber trotzdem sein und man kann seiner kreativen Ader hier trotzdem freien Lauf lassen. Man will ja nicht alles dem Bildsignalprozessor von Apple überlassen. Nur weil ein intelligenter Prozessor das JPEG so schön findet, muss es lange noch nicht meinem Geschmack entsprechen. Dann brauchen wir nur noch eine Lightroom Lösung für iOS.

Fazit

Ich denke, man muss kein Hellseher sein, um zu sehen, dass die Smartphone-Hersteller es auf die Pocketcams und Point-and-Shoot Kameras abgesehen haben. Die Smartphones werden diese kleinen Cams auch früher oder später gänzlich ersetzen, gar keine Frage. Für die meisten Menschen reicht eine Smartphone-Kamera heutzutage völlig aus, um Bilder vom Urlaub und sonstigen Events zu machen. Ich selber habe jetzt schon mit Kameras quer durch die ganze Bandbreite Bilder gemacht und ich bin immer wieder beindruckt, was diese kleinen Kameras und Sensoren leisten können. Klar kommen Sie schneller an ihr Limit, aber dafür gibt es ja auch noch die „richtigen“ Kameras. Und auf die werden Fotografen und Hobby-Fotografen nie verzichten. Ganz im Gegenteil, ich sehe die Smartphones als Ergänzung zu meinem Hobby.

Ob ich mir ein iPhone 7 hole? Nein, aber ein iPhone 7 Plus. Warum? Weil mich die neue Technologie einfach reizt, damit zu spielen und in den Alltag zu integrieren.